Bußgeldkatalog Alkohol: so schnell wird es teuer!

Bussgeldkatalog Alkohol - wie schnell wird es teuer?

Alkohol am Steuer ist der Hauptgrund für den vorübergehenden Entzug der Fahrerlaubnis. Damit es soweit kommt, müssen Sie aber schon eine Menge getrunken haben. Womit Sie rechnen müssen, wenn Sie alkoholisiert hinter dem Steuer erwischt werden, zeigt Ihnen der Bußgeldkatalog Alkohol in der aktuellen Auflage von 2021.

Die Promillegrenzen sind im Bußgeldkatalog eng gefasst

Grundsätzlich gilt, dass ab einem Gehalt von 1,1 Promille Alkohol im Blut der Führerschein entzogen wird. Wurde ein solcher Wert bei einer Fahrzeugkontrolle gemessen, begehen Sie zudem rechtlich gesehen eine Straftat, die zusätzlich zum Bußgeld mit einer Freiheits- oder Geldstrafe geahndet werden kann.

Die weiteren wichtigen Schwellenwerte für den Alkoholgehalt im Blut liegen bei 0,3 bzw. bei 0,5 Promille. Werden Sie mit diesen Werten erwischt, kommt es auf die jeweiligen Umstände an, mit welchen Bußgeldern, Punkten in Flensburg und eventuellem Entzug der Fahrerlaubnis Sie bestraft werden.

Alkohol am Steuer – Grenzen und Strafen für Autofahrer

Schauen wir uns die verschiedenen Promillegrenzen im Bußgeldkatalog für Alkohol am Steuer einmal genauer an:

0,0 %: das ist die Nulltoleranzgrenze für Verkehrsteilnehmer innerhalb ihrer Probezeit und unter 21 Jahren. Diese seit 1. August 2007 gültige Regelung belegt Neulinge im Straßenverkehr mit einem totalen Fahrverbot, wenn sie sich nach Alkoholkonsum hinters Steuer setzen. Wenn Sie doch mit Alkoholkonsum fahren, dann drohen 250 € Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

0,3 %: ab hier wird es schon kritisch. Sind Sie auffällig geworden im Straßenverkehr, weil Sie zum Beispiel eine rote Ampel nicht beachtet oder kein Licht eingeschaltet haben oder auf der falschen Straßenseite gefahren sind, dann können nachgewiesene 0,3 % Promille zu einem Bußgeld führen.

0,5 %: mit dieser Alkoholmenge im Blut ist es völlig egal, ob Sie an einem Unfall beteiligt waren oder nicht. Es werden zwei Punkte in Flensburg sowie ein Bußgeld von 500 € fällig. Darüber hinaus wird Ihnen ein Fahrverbot für einen Monat erteilt. Verstoßen Sie zum zweiten Mal gegen die 0,5 Promille Grenze steigt das Bußgeld auf 1000 € und die Zeit des Fahrverbots auf drei Monate. Beim dritten Verstoß zahlen Sie schon 1500 € und dürfen ebenfalls für drei Monate nicht mehr hinter das Steuer eines Kraftfahrzeugs.

1,1 %: wie zu Beginn erwähnt, ist ab dieser Promillegrenze Schluss mit lustig. Sie müssen mit drei Punkten in Flensburg, einer sehr hohen Geldstrafe und dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen. Außerdem gilt der Verstoß nicht mehr als Ordnungswidrigkeit sondern als Straftat.

Hier finden Sie noch detailliertere Informationen zum Fahren unter Alkohol.

Grenzen für Fahrrad-Fahrer: Punkte sammeln ohne Führerschein

Sie brauchen weder einen Führerschein noch ein motorisiertes Gefährt, um wegen Promillewerten Punkte und Strafgelder anzusammeln. Grundsätzlich gilt für Fahrradfahrer eine absolute Fahruntauglichkeit ab 1,6 Promille. Werden sie mit diesem Wert auf dem Zweirad aufgegriffen, dann ist ein Bußgeld in Höhe ihres Monatsgehalts fällig, Sie kassieren drei Punkte in Flensburg und müssen eine MPU durchlaufen, um Ihren Führerschein wieder zu bekommen.

Wenn Sie mit ihrem Fahrrad in einen Unfall verwickelt wurden oder auch nur auffällig in ihrer Fahrweise geworden sind, dann genügen schon 0,3 Promille für eine Strafanzeige.

Lieber Vorsicht statt Nachsicht

Wie Sie sehen, entscheiden auch schon ein paar Promille, ob Sie keine Strafe zu fürchten haben, nur verwarnt werden oder aber ordentlich zur Kasse gebeten werden. Zu Ihrer eigenen Sicherheit, der Sicherheit von anderen Verkehrsteilnehmern und auch im Sinne Ihres Geldbeutels und Punktekontos sollten Sie sich deshalb nicht hinter das Steuer eines Autos setzen, wenn Sie zu viel getrunken haben.

Aber wie viel ist zu viel? Das können Sie mit einem Alkoholtester ganz schnell und einfach feststellen. Diese Geräte geben Ihren aktuellen Promillestand – je nach Modell – so genau wie die Polizeimessgeräte aus. So können Sie leicht testen, wie viel Promille Sie gerade haben und ob Sie noch fahren sollten oder nicht.

Ordentliche, zuverlässige Geräte gibt es bereits für ca. 130 € – ein Schnäppchen im Vergleich zu Bußgeldern und den Kosten die auf Sie zukommen werden, wenn Sie einen Monat lang keinen Führerschein haben.

Beitragsbild: Polizist mit Anhaltestab © Gerhard Seybert via stock.adobe.com

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